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In Einigkeit und Freiheit gegen alten und neuen Rassismus

Ich habe begonnen, “Wolfszeit: Deutschland und die Deutschen 1945 – 1955” von Harald Jähner zu lesen. Darin geht es gerade um die nicht vorhandene Willkommenskultur der Westdeutschen, als sie nach dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten gezwungen wurden, Millionen innerdeutsche Migranten aufzunehmen, die aus den ehemals deutschen Ostgebieten fliehen mussten. Die von den Nazis hochgelobte Volksgemeinschaft war da hierzulande verständlicherweise nicht mehr so recht in Mode, der Rassismus und die Fremdenfeindlichkeit der Deutschen allerdings war immer noch hochaktuell, siehe diesen kleinen Ausschnitt aus dem Buch:

Wolfszeit: Deutschland und die Deutschen 1945 - 1955

Der Rassismus damals richtete sich interessanterweise dann nicht mehr (nur) gegen Juden und Ausländer, sondern gegen die anderen Deutschen aus dem Osten, die als “Zigeuner” und “Polacken” beschimpft wurden.

Und heute sagen dann die neuen Nazis wie etwa Jörg Urban, der Vorsitzende der afd in Sachsen, sowas hier: „Ein Volk kann nur die eigene Einigkeit und Freiheit bewahren, wenn es weitgehend homogen bleibt“.  Diese Rassisten dürfen einfach keine Macht in diesem Land bekommen. Deutschland kann nur Einigkeit und Freiheit bewahren, wenn dem Rassismus, dem Fremdenhass und Parteien wie der afd kein Fußbreit nachgegeben wird.

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