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Gelesen: Manfred Spitzer, Digitale Demenz

Digitale Demenz

Meine Mutter hat mit dieses Buch geschenkt. Natürlich. Es ist schon etwas her, genauer war es Weihnachten 2012, als dieses Buch unterm Baum lag. Und höchstwahrscheinlich war ich nicht der Einzige, der im letzten Jahr eine solche Bescherung erlebte. Ich hatte natürlich viel über dieses Buch gehört und den Autor auch diverse Male in Interviews gelesen, gehört oder gesehen und das Thema ist natürlich interessant für mich. Und insofern habe ich auch relativ unvoreingenommen begonnen, das Buch zu lesen. Ich gehöre eher nicht zu denen, die alles rund ums Digitale vorbehaltlos als positiv empfinden, sondern sehe durchaus auch die Probleme bei dem Ganzen. Dafür sorgt schon mein grundsätzlich eher kritisches bis manchmal auch zynisches Wesen. Allerdings habe ich nicht direkt am Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages mit dem Lesen begonnen. Es hat doch Einiges gedauert und der entsprechende Hype war dann auch schon längst vorbei.

Das Geschenk kam – natürlich – zusammen mit den entsprechenden Diskussionen in der Familie rund um den Unsinn und Sinn von Facebook, Twitter, Internet, Email Telefon, Fax und Telegramm (na gut, ich gebe zu, die letzten Drei haben wir nicht sooo breit diskutiert) und endete in der obligatorischen Frage, was ich eigentlich genau mache. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich mich bei dieser Diskussion wacker geschlagen habe und mein Betätigungsfeld – beruflich wie privat – gut repräsentiert habe. Sicher bin ich mir, dass bei dem nächsten weihnachtlich-familiären Zusammensein wieder ähnliche Fragen kommen. Was mir wiederum etwas mehr Sicherheit bei dem ersten Punkt gibt, wenn ich es mir recht überlege.

Aber ich schweife ab, es ging ja um das Buch und mein Eindruck und meine Kritik: Leider kann ich mich nicht mehr so richtig dran erinnern, um was es im Detail ging, und kann daher auch nicht mit Überzeugung sagen, ob sich das Lesen lohnt oder nicht.

Es wird also stimmen, was auf dem Einband steht:

“Ohne Computer, Smartphone und Internet geht heute gar nichts mehr. Das birgt immense Gefahren, denn bei intensiver Nutzung baut unser Gehirn ab.”

[sic!]

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